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Eine Ente auf dem Müncheberger „Storchenturm“

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2007 wurde das Storchennest auf dem Küstriner Torturm (im Volksmund „Storchenturm“) in Müncheberg umfänglich saniert. Nach der Sanierung wurde das Nest von den Störchen auch gut angenommen, bis sich vor einigen Jahren kein Besucher mehr einstellte.

Um endlich herauszufinden, was auf dem Turm los ist, hat die Stadt Müncheberg das Vermessungsbüro Kalb gebeten, einmal mit der büroeigenen Vermessungsdrohne, die sonst zur Bestimmung von Erdmassen, zur Erstellung digitaler Orthofotos/Luftbilder, aber auch der Beweissicherung dient, über das Storchennest zu fliegen.

 

Das Vermessungsbüro Kalb erklärte sich ganz uneigennützig dazu bereit, einmal in das Nest zu schauen.

Zur großen Überraschung erkannte man auf den Luftbildern eine Stockente in ihrem Nest sitzen – quasi Entennest im Storchennest.

Ob die Ente schon häufiger diesen Brutplatz eingenommen hat und damit die Störche vertrieben haben könnte, wird man fachmännisch klären lassen müssen.

 

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